Immobilienfinanzierung verständlich gemacht
Nebenkosten beim Immobilienkauf
Der Kauf von Immobilien ist mit weiteren Kosten, den so genannten Nebenkosten verbunden. Diese setzen sich gleich aus mehreren Positionen zusammen.
Da wäre zunächst einmal die Grunderwerbsteuer. Ihre Höhe beläuft sich auf 3,5 Prozent der Bemessungsgrundlage, welche in aller Regel dem Kaufpreis entspricht. Wer in Berlin kauft, muss seit dem 1. September 2007 ganze 4,5 Prozent Grunderwerbsteuer entrichten.
Die Kosten, die durch den Notar (Erstellung Kaufvertragsentwurf, Notartermin, div. Tätigkeiten) und das Grundbuchamt (Auflassungsvormerkung, Eigentumsumschreibung, Eintragung von Grundschulden) entstehen, werden ebenfalls den Nebenkosten hinzugerechnet. Die Kosten für Notar und Grundbuchamt belaufen sich in der Summe auf rund 1,5 Prozent vom Kaufpreis. Verallgemeinert kann man also sagen, dass Immobilienkäufer mit 5 Prozent an Nebenkosten rechnen müssen, bei Objekten in Berlin sogar mit 6 Prozent.
Sollte der Immobilienkauf durch einen Immobilienmakler eingefädelt worden sein, so ist muss den Nebenkosten auch noch die Maklercourtage hinzugerechnet werden. Deren Höhe ist von Makler zu Makler ganz unterschiedlich - mit mindestens 3 Prozent vom Kaufpreis ist aber fast immer zu rechnen.